Das Gebiet um Hunsrück, Teil des Schiefgebirges in Rheinland-Pfalz, wurde vor mehreren tausend Jahren von den Kelten besiedelt. Bald darauf wurde das Gebiet von den Römer erobert. Noch heute kann man im Hunsrück wundervolle, römische Siedlingen und Villen bewundern. Nach dem Fall des römischen Reiches wurde das Gebiet von den Franken bewohnt, die die Region einteilten. Somit gehörte der nördliche Teil des Hunsrücks zum Trechirgau. Um das Jahr 1000 kommt zum ersten mal die Bezeichnung Hunsruche auf. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde der Hunsrück dann von Frankreich eingenommen und blieb unter französischer Regierung. Dies geschah im Zuge der französichen Revoultion. Im Jahre 1815, nach der Niederlage Napoleons, wurde der Hunsrück den Preußen zugesprochen. Erst 1947 wurde der Hunrück Teil des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, und somit wieder ein Teil Deutschlands. Heute scheint das Gebiet des Hunsrücks unberührt zu sein. Auch der Tourismus ist nicht sehr entwickelt. Dennoch verbirgt das Gebiet viele historische Sehenswürdigkeiten, wundervolle Landschaften und zahlreiche Ferienwohnungen und Ferienhäuser.
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Geschichtliches über den Hunsrück
Mittwoch, 05. Dezember 2007Geschichtliche Daten über Hunsrück
Freitag, 22. Juni 2007Das Gebiet des heutigen Hunsrücks war vermutlich schon vor mehreren zehntausend Jahren besiedelt, aber die ersten nachweisbaren Siedlungen sind die Keltischen. Die Kelten besiedelten diese Gegend zwischen dem 5. und 1. Jahrhundert vor Christus. Diesem Volk folgten dann die Römer, die bis 400 nach Christus das Gebiet des heutigen Hunsrücks umschlossen. Ihre Herrschaft endete mit dem Untergang des weströmischen Reiches. Nach dem Ende der großen römischen Herrschaft folgte dann verstärkter Einfluss der Franken, die ihr Großreich auch auf das Gebiet des Hunsrücks ausbreiteten. Der Hunsrück wurde zum ersten Mal schriftlich 1074 in der Gründungsurkunde des Klosters Ravengiersburg erwähnt. Nach Ende des dreißigjährigen Krieges wurde der Hunsrück von Frankreich erobert, im 19. Jahrhundert kam es am Preußen gemäß der Neuaufteilung durch den Wiener Kongress. Ab 1947 gehörte der Hunsrück zum Bundesland Rheinland- Pfalz und teilweise zum Saarland. Zur Zeit des Kalten Krieges spielte der Hunsrück eine wichtige militärische Rolle. Hier wurde die Raketenstation Pydna aufgestellt, wo Cruise Missiles der US Air Force gelagert wurden. Erst 1993 wurde die Airbase militärisch abgebaut und der zivilen Verwaltung übergeben.