Archiv für Juni 2007

Geschichtliche Daten über Hunsrück

Freitag, 22. Juni 2007

Das Gebiet des heutigen Hunsrücks war vermutlich schon vor mehreren zehntausend Jahren besiedelt, aber die ersten nachweisbaren Siedlungen sind die Keltischen. Die Kelten besiedelten diese Gegend zwischen dem 5. und 1. Jahrhundert vor Christus. Diesem Volk folgten dann die Römer, die bis 400 nach Christus das Gebiet des heutigen Hunsrücks umschlossen. Ihre Herrschaft endete mit dem Untergang des weströmischen Reiches. Nach dem Ende der großen römischen Herrschaft folgte dann verstärkter Einfluss der Franken, die ihr Großreich auch auf das Gebiet des Hunsrücks ausbreiteten. Der Hunsrück wurde zum ersten Mal schriftlich 1074 in der Gründungsurkunde des Klosters Ravengiersburg erwähnt. Nach Ende des dreißigjährigen Krieges wurde der Hunsrück von Frankreich erobert, im 19. Jahrhundert kam es am Preußen gemäß der Neuaufteilung durch den Wiener Kongress. Ab 1947 gehörte der Hunsrück zum Bundesland Rheinland- Pfalz und teilweise zum Saarland. Zur Zeit des Kalten Krieges spielte der Hunsrück eine wichtige militärische Rolle. Hier wurde die Raketenstation Pydna aufgestellt, wo Cruise Missiles der US Air Force gelagert wurden. Erst 1993 wurde die Airbase militärisch abgebaut und der zivilen Verwaltung übergeben.

Reisebericht Hunsrück

Freitag, 22. Juni 2007

Letztes Jahr verbrachten wir, insgesamt zehn Freunde, einen unvergesslichen Urlaub im Hunsrück. Die Region ist touristisch gesehen fast unbedeutend, die Landschaft ist weitgehend unberührt. Der einzige Zeitraum, wo die Gegend von unzähligen Touristenmassen überlaufen wird, ist zur Zeit der Rally Deutschland. Die Rally Meisterschaft findet im Naturpark Saar- Hunsrück statt. Diesen wollten wir uns auch ansehen. Die meisten meiner Freunde sind überzeugte Rally- Fans und hatten es satt, den Wettbewerb nur am Fernseher verfolgen zu können. Fast 200.000 Zuschauer sammelten sich im Naturpark Saar- Hunsrück, wir konnten kaum genug Platz zum stehen finden. Der ganze Stress hat sich aber gelohnt. Wir haben die Menge durchdrungen und konnten uns die Rally ganz aus der Nähe anschauen. Meine Freunde wahren begeistert. Nach der Rally wollten wir aber nicht gleich nach Hause fahren, da wir die Gegend lieb gewonnen hatten. Deshalb mieteten wir uns ein gemütliches Ferienhaus und ein paar Fahrräder. Der Hunsrück verfügt über ein hervorragend ausgebautes Wander- und Radwegnetz ohne nennenswerte Steigungen. So konnten wir die Gegend auf Fahrrädern auf der fast 40 km langen Strecke erkunden. Es war ein Urlaub, an den ich mich immer erinnern werde.